1. Tag - Start Norden
Schön ist es heute am Mittwoch nicht gerade, die Wolken sagen deutlich
Regen voraus, also werde ich lieber die Regenkombi anziehen und die ansonsten
gut vorbereitete Mustang Cross Bj. ´74 die 220 Km bis zu Peter nach
Lübbecke treiben. Vor mir liegen nun ca. 4000 km und etwas mulmig ist
auch mir dann doch. Bewußt haben

wir auf dieser Tour auf ein Begleitfahrzeug verzichtet und
müssen somit eventuell nötige Ersatzteile und anderes Gepäck
der Kreidler aufbürden. Mit Fahrer ist selbst das hohe Gesamtgewicht
der kleinen Maschinen von 245 kg recht schnell erreicht. Dennoch wird es
uns auf vielen folgenden Kilometern immer wieder überraschen , wie flott
es vorrangeht.
Nach 70 km darf ich dann auch das erste Mal mein Visier vom Regentropfen
befreien. Alles ist gut regenfest und auch der alte Harro "Elefantenboy"
macht eine gute Figur. Da ich auf dieser relativ kurzen Strecke nicht zu
tanken brauche, nähere ich mich schnell Cloppenburg, dann Vechta und
meinem Ziel " Hüllhorst" bei Lübbecke. Früh am Abend komme
ich an, André und Peter warten bereits. Es wird gegrillt, weitere
Kreidler Freunde kommen hinzu. Der Abend wird lang.
2. Tag - auf nach
Würzburg
Pünktlich um 9.00 Uhr beginnt die Fahrt, Henning ist früh morgens
auf eigener Achse aus Hamburg dazugestoßen.Wir werden heute am Donnerstag
über 400 km fahren, der richtige Auftakt zur Schluchtenflitzer. Sollte
eine Maschine nicht richtig arbeiten, dann wird es sich bereits heute heraus
stellen. Schnell erreichen wir die A2, biegen dann auf die A 33 Richtung
Sauerland ab. Weiter geht es über Bundesstraßen nach Korbach Richtung
Fulda. Keine Probleme, das Wetter meint es auch gut mit uns und die keinen
Zweitakter laufen zuverlässig und schnell. Wir erreichen einen guten
Schnitt und machen in Bad Brückenau beim "Deutschen Fahrradmuseum" halt.
Frisch gestärkt geht es dann durch den Odenwald Richtung Würzburg.
Hier treffen wir zwei weitere Mitfahrer und nehmen Quartier.
3. Tag - Gundihausen und Niederbayern
Nach dem Frühstück nieselt es, wir machen uns wasserdicht und fahren
entlang der B13 nach Ingolstadt, Treffpunkt Audi Tradition. Zum Glück
kann ich bald aufhören, das Visier von den nun spartanischer fallenden
Regentropfen zu befreien und auch die Regenkombi kommt wieder in den
Tankrucksack. Da das Flatterzeug nun nicht mehr den CW-Wert beeinträchtigt,
geht es auch flotter voran. Ingolstadt ist bald in Sicht, die erste Döner
Bude auch - Mittagspause. Nun ist es nicht mehr weit und wir schlängeln
uns über Landstraßen durch die hügelige Landschaft Niederbayerns
Landshut entgegen. Nach 300 km kommen wir ohne Probleme am Nachmittag an
und werden mit einer Maß Bier begrüßt - Hallo Bayern.
4. Tag - Schluchtenflitzer Party
Die Nacht war kurz, ausschlafen. Heute steht Entspannen auf dem Plan, ein
paar Vorbereitungen sind noch zu treffen, nichts
B

esonderes. Es wird über die Ersatzteile nachgedacht. Eine
Schaltarretierungsfeder für das direktgeschaltete Getriebe wäre
sinnvoll, also wird sie noch organisiert. Alle anderen wichtigen Teile sind
dabei, zwei MHKZ incl. Boxen, Bowdenzüge, Nebelschußlicht, eine
Kurbelwelle und div. Kleinkram. Peter kauft sich gerade noch einen org. RS
Auspuff für kleines Geld und montiert ihn. Seine
Fußrastenanlage, frisch gebrochen, wird auch gleich von Andreas
geschweißt. Das muß reichen, schließlich wollen wir
diesmal noch nicht ans Kaspische Meer.
Die Party in Gundihausen ist wie immer super, nur die Teilnehmer sind in
diese Jahr nicht so zahlreich. Macht aber nichts, die coolen Typen sind alle
da und der Spaß auch. Es wird reichlich früh und vormittags soll
es losgehen- der offizielle Start zur Schluchtenflitzer.
5. Tag - Schluchtenflitzer Tour
Sonntag vormittag, die Sonne meint es gut mit uns. Alle Teilnehmer sind bereit.
Nun geht es also los, entlang der Donau Richtung Wien wollen wir fahren.
Ein netter Hercules Ultra Fahrer zeigt uns den Weg, so geht es recht flott
Richtung Wiener Wald. Eigentlich wollten wir in Wien Station machen, aber
es soll anders kommen. Wien kennen wir bereits von der HH-Wien Wettfahrt
und den so gewonnen Tag möchten wir lieber am Mittelmeer verbringen.
So geht es von San Pölten aus südlich an Wien vorbei und wir suchen
uns ein Quartier im schönen Wienerwald am Rand der Alpen. Eine gute
Wahl, wie sich am Abend herausstellt. Ein schöner Rotwein und
Spezialitäten aus der Region können einen Tag wunderbar ausklingen
lassen. Schließlich war der Tag von der ersten Panne geprägt,
5W Rücklichtbirne - einfach der Faden durch. Wir sinnen lange, wie so
etwas passieren konnte.
6. Tag - Burgenland - Ungararischer Fahrstil - Budapest
Erst einmal volltanken, Mensch und Maschine. Dann geht es los. Richtung Wiener
Neustadt ins Burgenland. Die ersten Serpentinen warten auf uns. Irgenwo versucht
ein österreichischer
Gendarm,

uns zu vermitteln, das wir nicht auf die Autobahn dürfen,
was wir auch gar nicht wollen. Autobahn fahren im Burgenland ist langweilig.
Wir wollen bei Deutschkreutz über die Grenze nach Ungarn, besser gesagt
nach Transdanubien, weiter über die 85 nach Györ. Was wir nicht
erwartet haben, sind zum einen die hervorragenden Straßen, zum anderen
die sehr sportlich ambitionierten ungarischen LKW Fahrer. Für uns
heißt es, schön rechts fahren und den Lenker gut festhalten.
Motorradfahrer scheinen auch für überholenden Gegenverkehr nicht
wirklich zu existieren. Ist aber irgendwie normal, man gewöhnt sich
dran. Das Wetter wird dafür immer besser. 32 Grad. Nach aufregenden
Kilometern kommen wir über die Bundesstraße 100 an die Stadtgrenze
von Budapest. Peter hatte eine Stunde zuvor in bestem Englisch unser Hotel
klargemacht, in einer Stunde wären wir da. Budapest ist groß -
sehr groß. So stehen wir und beratschlagen -bis wir geblitzt werden-
von einem ungarischen Motorradfahrer samt Kamera. Er kommt gerade von der
Arbeit und fragt was wir hier so ratlos rumstehen. Schnell erklärt und
dann - wie selbstverständlich - führt er uns durch das
Großstadtgewühl mit kompletter Sighseeingtour zum Hotel. Einfach
genial.
7. Tag - Budapest - Donaumetropole

ein Tag
für Budapest ist natürlich 2 Wochen zu kurz, aber wir sehen uns
ein wenig um. Unsere Hotel liegt zentral, daher kommen wir schnell zu Fuß
überallhin. Budapest ist eine saubere aufstrebende Stadt, aber dennoch
sehr ruhig mit viel Grün und alten Gebäuden aus der Gründerzeit.
Wer wissen möchte, wo die alten Rüsselsheimer alle geblieben sind,
sollte sich in Ungarn einmal umschauen. Golf 1, Kadett oder Ford Kapitän,
hier fahren noch genug Youngtimer, für Kreidler interessiert sich hier
allerdings Keiner, also nix mit: So eine hatte ich auch einmal. Dafür
ist das Leben für uns günstig und so genießen wir auch.
8. Tag - Plattensee
Raus aus der Großstadt, erst einmal in die falsche Richtung und in
ein

en Stau. Es wird immer wärmer, bei über 35 Grad
möchte man lieber im Café sitzen oder am Strand liegen. Wir sitzen
auf der Kreidler, Stop and Go. Nicht nur uns wird warm, aber die kleinen
Motoren verkraften so Einiges und nach einigen Kilometern geht es dann auf
die 70 dem Balaton entgegen. Die Straßen sind in Ordnung, nur die
Seitenstreifen sollte man meiden. Aber da fahren ja eh nur Mofas und
Fahrräder. Es geht durch Székesfehérvár und
Siófok bis zum Ende des Plattensees nach Balatonmáriafürdr.
Direkt am Wasser liegt unser Hotel und bis in die Nacht hinein verbringen
wir hier am Wasser. Ein schönes Dreher Pils in der einen, die Sonnenbrille
in der anderen Hand. So läßt es sich aushalten. Morgen haben wir
eine lange Etappe vor uns.
9. Tag - Kroatien und Adria
Es soll wärmer werden - wurde uns am Vortag erzählt. Eigentlich
reichen mir die 35 Grad schon. Heute werden wir über 350 Kilometer fahren,
das sollte genug Fahrtwind bringen. Eine neue Straße soll es auch geben.
Wir starten! Es geht auf Bundesstraßen Richtung Zagreb. An der Grenze
die Überraschung, eine mautpflichtige
Autob

ahn
wartet auf uns, sie kostet 16 Kuna bis nach Karlovac kurz hinter Zagreb.
Es geht so gut, dass die Zeit uns nicht wie befürchtet wegläuft.
Ab Karlovac geht es dann aber wieder auf die Landstraße durch das gebirgige
Kapela. Eine traumhafte Landschaft, Wechsel zwischen Wald, Feldern und
Gebirgspassagen, teils mit 17% Steigung. Natürlich auch bergab und am
Ende der Mühen steht dann nach letzten wilden Serpentinen die Adria
- Türkisblau mit unendlicher Weite. Einzig die Umrisse der Insel Krk
sind auszumachen, das Termometer steigt auf 40 Grad. Wir fahren nun in die
mittelalterlich Stadt Senj und ihren von Fischerboten gefüllten Hafen.
Heute muß es ein Hotel direkt am Meer sein, am Hafen - wir werden
fündig.
10. Tag - Türkisblaue Adria
Entspannen und das mediterrane Klima genießen, zwischen Palmen und

Strand
die Seele baumeln lassen. Heute fahren wir, ganz relaxt die
Küstenstraße entlang, einfach nur mal so. Und was das für
einen Spaß macht, die Küstenstraße ist wohl extra für
Kleinkrafträder gebaut worden, enge Kehren - lange Gefälle. Wir
fahren in Richtung der Insel Rab. Dort geht es erst einmal ins warme Meer
bis zum Sonnenuntergang. Nun wird es angenehm kühl und wir wollen in
den engen Gassen von Senj ein gutes Lokal ausfindig machen. Das Meer hat
schließlich Einiges zu bieten. Der Tag geht genüßlich
zu Ende.
11. Tag - Küstenstraße - Triest - Udine
Der Küstenstraße enlang, immer Richtung Slovenien und Triest.
Das Tagesziel ist Udine am Rande der Karnischen Alpen, vielleicht noch etwas
weiter. Die Küstenstraße ist gut ausgebaut und ohne
Prob

leme geht es bei großer Hitze durch Istrien. Die Slovenische
Grenze ist schnell erreicht, Passkontrollen gibt es nicht. Der Zöller
winkt uns durch und wir durchqueren Slovenien. Die Landschaft ändert
sich, karge Uferlandschaft wird von Wäldern abgelöst. Ein wenig
hügelig, schön zu fahren. Schnell sind wir an der italienischen
Grenze nahe Triest. Auch hier werden wir durchgewunken. Das erste "Restorante"
ist unseres. Pasa wird bestellt. Das muß einfach sein. Wir fahren in
Triest ein, noch nie habe ich so viele Roller gesehen, Triest scheint einzig
aus Rollerfahrern zu bestehen die nichts anders machen, als zum Strand zu
fahren. Es sind hunderte. Aber schnell sind sie nicht. Über
Landstrtaßen geht es durch Apfelplantagen nach Udine - Eis essen, auch
das muß sein. Es ist erst früher Nachmittag und wir fahren noch
bis zum Rand der Alpen zur Zimmersuche. Peters neue Auspuffanlage sieht irgendwie
total versifft aus, wir schieben das vorerst auf sein Öl-Benzin Gemisch
- eine Fehlinterpretation - wie sich später herausstellte.
12. Tag - Plöckenpass
Der erste Pass steht bevor, gestern Abend haben wir noch einmal die Route
abgestec

kt,
da es nur zwei Pässe durch die Karnischen Alpen gibt, fällt die
Wahl leicht: Plöckenpass. 17% Steigung steht auf der Karte, enge Kehren.
Erst einmal geht es nach Tolmezzo. 10 Kilometer weiter stehen wir, Peters
Vergaser will das Benzin lieber auf italienische Landstraßen ablassen.
Diaknose: Schwimmer klemmt. Ausbauen, gleich reinigen und zusammen damit.
Es läuft und läuft ... auf die Straße. Diagnose: Schwimmer
schwimmt nicht mehr. Dieser Schwimmer wurde über Nacht
endgültig zum Taucher. Das erklärt auch den versifften Auspuff.
So richtigt ging er wohl schon lange nicht mehr. Ersatz haben wir nicht dabei,
also den Schwimmer mit dem Benzinhahn simulieren. Auf-Zu, Auf-Zu - geht auch.
So wird dann der Plöckenpass in Angriff genommen und auch gefahren.
Peter hatte alle Hände voll zu tun dabei. Der Pass ist nicht gerade
für 50ccm geeignet, sehr enge Kehren und wenig gerade Strecke zwischen
den Schikanen lassen einen kaum in den zweiten Gang kommen. Dafür ist
die Aussicht Klasse und die Autofahrer sind auch nicht schneller. Wir kommen
alle oben an und sind schon in Kärnten. Die Abfahrt ist fantastisch
und die kleinen 120mm Mustangbremsen geben vor jeder Kehre wirklich alles.
Es riecht nach verbranntem Bremsbelag. Von nun an geht es nur noch abwärts
bis nach Lienz. Wir werden hier einen Tag Aufenthalt einlegen - Maschinencheck
nach 3000 Km. Etwas Ruhe können wir auch gebrauchen.
13. Tag - Osttirol und Almdudler
Ein schönes Hotel haben wir gestern noch gefunden, Jugendstil mit Pool
und Biergarten. Hier läßt es sich aushalten.
Nach

einem tiroler Früstück mit Ei durchleuchten wir unsere
kleinen Zweitakter. Bei Peter muß der Schwimmer gewechselt werden.
Puch hatte auch 20er Bing Vergaser, also werden wir uns eine Puch Vertretung
suchen. Bei einer RS haben die "ersten" Schwingenlager Spiel. Wir haben welche
dabei und werden sie lieber vor dem Großglockner wechseln. Der
Großlockner soll heftig sein und wir wollen kein Risiko. Die Lager
sind dann auch schnell gewechselt. Nur Puch Händler gibt es wohl keine
in dieser Gegend. Nach dieser Erkenntnis werden die nächsten beiden
sich nähernden Puchfahrer gestoppt. Ja, es soll da noch einen
Landmaschinenhandel geben. André gelingt es dann wirklich, den begehrten
Schwimmer zu bekommen - es war wirklich das letzte Puchteil, alles andere
wurde vor Monaten entsorgt - Glück gehabt. Den Rest des Tages verbringen
wir auf einer Alm und lassen es uns gut gehen. Morgen wollen wir uns den
Großglockner anschauen.
14. Tag - Großglockner
Dann wollen wir mal. Pünklich um 9.oo Uhr starten wir Richtung Heiligenblut.
Gleich hinter Lienz beginnen die ersten guten Steigungen. Erster Gang, Zweiter,
Dritter...das reicht für´s erste. Die weiteren Kilometer bis
Heiligenblut sind einfach und schnell zu fahren. Auch Autos entkommen uns
kaum. Ab Heiligenblut bis zur Mautstation geht es dann mit 12% Steigung hoch,
mehr als der zweite

Gang geht dort kaum. Ab der Mautstation geht es dann besser
voran. Erster Gang, voll ausdrehen und schnell in den zweiten - nun nur nicht
vom Gas gehen und in den Kehren nicht bremsen. Da heißt es mit 50 km/h
durch und den Schwung für die nächste Steigung nutzen. So geht
das eigentlich recht flott. Oben wird die Luft zwar etwas dünn und die
Leistung läßt dann doch nach, dafür entschädigt die
herrliche Aussicht. Runter geht es dann umso schneller und die Motoren bekommen
wieder viel Kühlung. Heute fahren wir noch bis weit hinter Landshut,
über 400 km immer noch ohne Probleme, der Krümmer meiner Mustang
ist zwar etwas blau angelaufen, ansonsten kann man an den Maschinen keinerlei
Probleme erkennen. Wir kommen bis nach Neuburg an der Donau, offiziell ist
die Schluchtenflitzer zwar ab Landshut zu Ende, aber wir müssen ja noch
alle nach Hause - auf eigener Achse.
15/16. Tag - Rückfahrt
Wir fahren durch die Fänkische Alb zur A7, von hier geht es nonstopp
mit Vollgas bis kurz vor Fulda, ab hier

entschließen
wir uns durch den Vogelsbergkreis und Marburg nach Korbach zu fahren,
wo wir bereits von Freunden erwartet werden. Nach einen schönen Abend
geht es am nächsten Tag zurück über Lübbecke, wo ich
Peter und Henning verabschiede und dann über kleine Landstraßen
bei viel Wind nach Vechta, Cloppenburg und Norden über die B72. Über
4000 km sind zusammengekommen, die Mustang ist etwas verdreckt aber ansonsten
alles bestens. Eine kleine Inspektion, vielleich eine neue Zündkerze,
das war´s.
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Fahrzeuge: |
Kreidler Mustang - RS ´72 - RS ´75 -
RS ´76 - RS ´78, - RS ´79 |
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Ersatzteile: |
2* MHKZ Zündung komp, Bowdenzüge, Schwingenlager,
Kleinteile, Kurbelwelle. |
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Strecke: |
Norden - München - Wien - Budapest - Senj(Adria) - Triest
- Großglockner - Norden |
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Fazit: |
Ohne Frage, es war eine anspruchsvolle Strecke. Von der
norddeutschen Tiefebene, den leichen Steigungen in Niederbayern und dem
Burgenland oder lange Etappen bei teilweise über 40 Grad und zum Abschluss
die Pässe in den Alpen brachten Fahrspaß. Dabei ging den kleinen
Zweitakter nie die Puste aus. Das ist gerade bei einer Maschine mit
Fahrtwindkühlung, die im zweiten Gang Pässe mit teilweise 17 %
Steigung erstürmt oder bei über 40 Grad über kroatische Autobahnen
gescheucht werden beachtenswert. Der Großglockner ist sicher eine
Herrausvorderrung, andere Pässe verlangen den Maschinen allerdings einiges
mehr ab. Eine schöne Tour, bei der 4000 störungsfreie Kilometer
zurücktgelegt wurden. |
Text/Foto: gol/westph - Rüdiger Nüchtern
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Richtung Gundihausen |
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Das Wetter passt, Stimmung
auch |
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Ordentliches Lagerfeuer ... |
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Ralf Waldman gibt Tuningtips |
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Alle Marken sind vertreten |
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Voll bepackte RS heil
angekommen |
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Kartentasche 2005
Schluchtenflitzer |
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Camping total mit
Zündapp |
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Der Hof von "Andi" - viele
50er |
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Schluchtenflitzer Ausfahrt |
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Schluchtenflitzer Ausfahrt Teil
2 |
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Dr. Jackel and Mr. Hide |
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Homage an die
Weltrekordfahrt |
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Wetterfest und Ferngereist |
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Henning in voller Fahrt |
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119 km/h- warum nicht! |
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...lange Nächte in
Gundihausen |
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Nette Gesellschaft und ... |
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Benzingespräche auf
Bayerisch |
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Auf in Richtung Wien und
Sonne |
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Horde Kreidler |
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André |
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Habermann Höcker |
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durch das Burgenland |
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Leichte Steigung, schönes
Land |
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erste Kehren schnell
gefahren |
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unsere Helfer in Budapest |
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Da sind wir- Budapest |
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Plattensee, endlich
Abkühlung |
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Seele baumeln lassen ... |
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und gut essen gehört
dazu |
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Hallo Kroatien - Mautstation |
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Ein wenig Schatten bei 40
Grad |
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Henning |
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Peter |
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Adria & Mustang |
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Richtung Split zur
Küste |
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Ideales Terrain für die
Kreidler |
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Tanken einmal etwas anders |
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Relaxt unter Fischernetzen |
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Badewarm und blau - Adria |
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Fischeridylle Hafen Senj |
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blaue Mittelmeer und orange |
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Udine, die Alpen kommen in
Sicht |
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Liebeserklärung auf
italienisch |
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Passo Monte Croce Carnico-
1360m |
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Nettes Hotel in Budapest |
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Der Berg ruft- nicht mehr
lange... |
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Großglockner, die
Herausforderung? |
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Aufholjagd bei 12% Steigung |
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Verdient- der Almdudler |
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Slovenien -
Küstenstraße |
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Gerade in Italien - Pasta
bestellt |
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Tagesaufenthalt bei Lienz |
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Auf zur Alm Richtung Silian |
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Es geht auch ohne Belag |
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Man gönnt sich ja sonst
nichts |
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Richtung stimmt -
Großglockner |
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Kaum Vegitation - und die... |
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Luft wird immer dünner |
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Kurzer Stop- coole Aussicht |
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wird sind oben, Hochtor 2504
m |
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Der Berg rief uns, für
... |
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Fahrer und Maschine ... |
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kein Problem, 2428 m Furscher
Törl |
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Edelweisspitze bei 2571 m |
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