Wie bereits im im vergangenen Jahr sollte es wieder eine Schluchtenflitzer
Classic werden . Eine organisierte Tour mit Begleitfahrzeug für alle
Fälle durch schöne Landschaft
und

auf kurvenreichen Straßen. Mit einer Startveranstaltung passend zum
Thema. Was bot sich mehr an als die Landschaft, die einst die Filmkulisse
der Schluchtenflitzer bildete - Gundihausen und Umgebung.
Der Start erfolgte am 20.7.04 - Startpunkt für die Gruppe aus
Norddeutschland war Brilon im Hochsauerland. Von hier fuhren wir, Peter
- Henning -Reiner - André und ich, am Mittwoch in Richtung Marburg
los. Dort trafen wir dann unsere Freunde Markus und Marco. Gemeinsam ging
es weiter nach Heidelberg. Der Tag war bei herrlichem Wetter schnell vorbei
und wir übernachteten bei Andreas in Hirschberg. Ab hier führte
uns Andreas durch das Neckartal ins Nördlinger Ries, wo wir nach unserer
Tagesetappe von 300 km in Wemding übernachteten. Weiter ging es am
nächsten Tag über Donauwörth und Ingolstadt in Richtung Landshut
und Gundihausen.
Auf dem Weg -ein eingespieltes Team- und so verlief auch alles reibungslos.
Einzig eine sich selbstständig machende Auspuffendkappe konnte uns kurz
am Touren hindern. Sehr schön und voller Kurven ist die von Andreas
ausgearbeitete Tour entlang dem Neckar.
Am Freitag war es dann soweit, der Weg nach Gundihausen war geschafft und
wir freuten uns auf die Party am Freitagabend
m
it der Revival Gang. Bester Beat
der 60er erwartete uns und dazu die kulenarischen Reize Bayerns -Weissbier.
So wurde der Freitag zur Partynacht - der Schluchtenflitzer Party &
Tour Nacht.
Am Samstag stand dann auf dem Tagesplan: Ausfahrt auf Andis alter Route zum
Hof von Andy, Mittagessen mit bayrischer Musik und am Abend dann das musikalische
Highlight, die AC DC Band. Auf diesen Tag hatten wir uns gefreut und
mit uns die vielen Besucher. Und es waren viele gekommen. Die Ausfahrt wurde
zwar von einem Platzregen feucht untermalt, aber das stört keinen echten
Schluchtenflitzer. Das konnte die gute Laune nicht trüben. So wurde
bis früh in den Morgen gefeiert und genossen,
Am nächsten Morgen war es dann soweit, die Schluchtenflitzer- Classic
2004 begann. Aufgrund der vielen Teilnehmer wurde in zwei Gruppen gestartet.
Jede Gruppe hatte nur zwei Vorgaben: den Start und das Ziel. Eine Route wurde
vom Veranstalter empfohlen, aber die Gruppen konnten sich frei entscheiden
und entsprechend dem Roadbook Sehenswürdigkeiten anschauen
o
der besonders schöne Strecken fahren. Am jeweiligen
Ziel angekommen, wartete bereits der Begleit-Transporter mit dem Gepäck
und das Einchecken am Hotel war einem auch abgenommen. Einfach ein perfekter
Service. Die erste Etappe führte uns (Gruppe 2) bei sommerlichem Wetter
über Rosenheim ins österreichische Tirol; alles auf kurvigen
Landstraßen. Die erste Gruppe fuhr über Zell am See zu unserem
Z
ielpunkt in Achenkirch und nach reichlich bergigen
Kilometern konnten wir den ersten Abend unserer Tour geniessen.
Der nächste Tag führte es dann für weiter Richtung Garmisch
Partenkirchen und ins Allgaü. Eine Rast in Oberammergau wurde zum deftigen
Mittagessen genutzt und es
gin
g an diesem Tag zu unserem Zielpunkt
in Rottenbuch, ein kleiner Ort an der romantischen Straße. Die "Gruppe
1" hatte sich an diesem Tag für einen Besuch des Zillertales entschieden.
Weiter ging es in unserer dritten Etappe nach Augsburg, neben der schönen
Strecke ist die Stadt Augsburg immer eine Reise wert.
Unser Hotel -direkt in der Altstadt- war ideal gelegen. So konnten wir am
späten Nachmittag die Altstadt erkunden. Die "Fuggerei" stand neben
vielen anderen Sehendswürdigkeiten auf dem Plan und für
Nachtschwärmer gab es dann noch Lifemusik bis in die Nacht.
Nun hieß
es:
weiter nach Ellwangen. Wieder ging es entlang der romantischen Straße
über kleine Dörfer und kurvenreiche Nebenstrecken durch die
schäbische Alp. In Nördlingen machten wir eine Mittagspause. Weiter
ging es dann entlang der B29 nach Ellwangen. Auf dem Weg dorthin trafen wir
die anderen Teilnehmer und es ging gemeinsam der Abendsonne entgegen.
In Ellwangen wurde gegrillt und entspannt. Ein direkt an der Jagst gelegener
Campingplatz und das Hotel daneben sorgten für unser Wohlbefinden. Am
Abend wurde dann das Renaissance-Schloss ob Ellwangen besucht.
Unserere vorletzte Etappe führt uns nach Würzburg, dabei ging es
durch kleine malerische Städte und in Rothenburg ob der Tauber machen
wir Rast. Danach fuhren wir über kleine Straßen entlang der Tauber
weiter in Richtung Würzburg. Dort erwartete interessierte Besucher das
Barbarossa Spektakulum auf der Feste Marienberg. Nach einer Stadtführung
und wir liessen wir den Abend ruhig ausklingen.
Unsere letzte Etappe führte uns nach Wettenberg, aber vorher machten
wir noch einen Abstecher nach Aschaffenburg in das Automobilmuseum Rosso
Bianco. Das Museum wurde eigens für uns geöffnet und wir konnten
die größte Sportwagensammlung der Welt in Ruhe bewundern bevor
es weiterging. Auf ging´s durch den Taunus zu den "Golden Oldies" nach
Wettenberg wo unsere Tour endete.
Hier noch einige Bilder
von der Tour: ( zum Öffnen anklicken )
Text/Foto: gol